Daniel Gran

 
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Jean-Baptiste Marie            Pierre                                                       - Ernteszene
Jean-Baptiste Marie Pierre
"Ernteszene "
2.000 €
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Johann Leonhard                Zentner                                                      - Wasserfall der Bode im Harz
Johann Leonhard Zentner
"Wasserfall der Bode im Harz "
1.800 €
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Dirk                           Langendijk                                                   - Schlachtenszene
Dirk Langendijk
"Schlachtenszene "
1.800 €
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Johann Leonhard                Zentner                                                      - Die Roßtrappe im Harz
Johann Leonhard Zentner
"Die Roßtrappe im Harz "
1.800 €
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                               Süddeutschland                                               - Das jüngste Gericht
Süddeutschland
"Das jüngste Gericht "
1.600 €
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Jan de                         Bisschop                                                     - Umkreis - Die Heilige Sippe
Jan de Bisschop
"Umkreis - Die Heilige Sippe "
1.200 €
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Johann Paul                    Schor                                                        - Dekorationsentwurf mit allegorischer Darstellung der sieben Tugenden und Herkules in der Wiege
Johann Paul Schor
"Dekorationsentwurf mit allegorischer Darstellung der sieben Tugenden und Herkules in der Wiege "
1.200 €
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Johann Heinrich                Tischbein d. Ä.                                              - Orientalische Szene
Johann Heinrich Tischbein d. Ä.
"Orientalische Szene "
1.000 €
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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum

Wien 1694
- St. Pölten 1757


Vermutlich vor dem 22. Mai 1694 wird Daniel Gran in Wien oder Brno (Brünn) geboren. Daniel Grans ersten Lehrer sind Pancraz Ferg und Gregor Werle, wobei der letztere ihn durch seine Tätigkeit im Dienst des Fürsten Adam Franz Schwarzenberg an seine zukünftige Gönnerfamilie heranführt. Dieser finanziert Gran in Zeit von 1719/20 eine Studienreise nach Italien, während der er in Venedig bei Sebastiano Ricci und in Neapel bei Francesco Solimena arbeitet. In Grans späteren Werken lässt sich entsprechend der Einfluss venezianischer Farbigkeit und neapolitanischer Komposition erkennen.
Er kehrt nach Österreich zurück und anschließend entstehen bis Mai 1735 viele Auftragsarbeiten für die Familie Schwarzenberg. Im Schloss Hirschstetten um 1721 gestaltet er ein Deckenfresko und arbeitet zwischen 1724 und 1728 im Wiener Palais der Schwarzenbergs an verschiedenen Fresken, u.a. im Kuppelsaal, der großen Galerie und im Kabinet. Im Jahr 1727 wird der Künstler Gran folglich zum Hofmaler ernannt. In dieser Funktion freskiert er im Jahr 1730 den Prunksaal der Wiener Hofbibliothek - die hoch gelobte Ergänzung zur Architektur Fischer von Erlachs. Anschließend, nach 1735 widmet er  sich den österreichischen Klöstern. Höhepunkte dieser Phase stellen die Fresken der Wallfahrtskirche auf dem Sonntagberg im Jahr 1743 und die Gestaltung des Kaisersaals in Stift Klosterneuburg, 1749), dar. Der Künstler schafft im Laufe seines Lebens eine Vielzahl von Raumdekorationen, verbreitet seine Kunst aber auch durch Entwürfe, die dann von anderen Künstlern ausgeführt werden. Grans eher strenge Gestaltungsweise lässt seine Arbeiten auf den Klassizismus vorausweisen. Daniel Gran stirbt am 16. April 1757 in Sankt Pölten, wo er sich 1744/45 niederlässt. Seine zahlreichen Kunstwerke können noch heute im Zusammenhang mit der Architektur, für die sie konzipiert wurden, bestaunt werden.